N.H. BAYER

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Deutsch-Französische Anwaltskanzlei

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Le Verwaltungsakt en droit administratif allemand

Un terme central d'une importance déterminante en droit administratif allemand, comparable à l'importance de la portée du terme de service public en droit administratif français

Le Verwaltungsakt de droit allemand, un terme bien précis, qui se traduit par acte administratif unilatéral individuel faisant grief ou exécutoire en français.

Le Verwaltungsakt, (traduit lttéralement et de façon erronée par le terme "acte administratif", a une signification très réduite comparée à celle de l'acte administratif à la française.

Il se traduit juridiquement de façon correcte en tant qu' "acte administratif unilatéral individuel exécutoire faisant grief".

Pour l'acte administratif au sens du droit administratif français, la traduction correcte en droit administratif allemand est: Verwaltungshandlung

L'acte administratif unilatéral individuel exécutoire est réglementé dans l'article 35 du code allemand de procédure administrative extra-judiciaire (Verwaltungsverfahrensgesetz).

 Acte administratif des französischen Rechts heißt nämlich in Wirklichkeit nichts anderes als Verwaltungshandlung, kann also etwa auch ein Verwaltungsvertrag sein oder eine Satzung, eine Dienstanweisung oder eine Verordnung. Durch den notwendigen Zusatz "unilateral" werden Verträge ausgeschlossen, durch den weiteren Zusatz "individuel" Verordnungen, allgemeine Verwaltungsanweisungen und Richtlinien.

Der Zusatz "exécutoire" oder "faisant grief" betont die unmittelbare Rechtswirkung gegenüber dem Betroffenen.

Sinn des Verwaltungsaktes ist es, in einer konkreten Situation unmittelbare Rechtswirkung zu erzeugen. Wer dies verhindern möchte, muss (in der Regel binnen eines Monats) Widerspruch einlegen und beantragen, die sofortige Vollziehbarkeit aufzuheben, in Deutschland wie in Frankreich.

Das französische Verwaltungsrecht kennt kein Verwaltungsverfahrensgesetz, das in Deutschland auch erst seit den siebziger in Kraft ist.

So gehört es auch nach wie vor zur Ausbildung und Allgemeinbildung französischer Juristen im 2. Studienjahr, eine Vielzahl an Grundsatzentscheidungen des französischen Staatsrates auswendig zu lernen, um das Rüstzeug für eine Entscheidungsfindung zu erlernen (Die Urteilsbezeichnungen Blanco, Feutry, Thérond, Terrier, und und und... vergisst man schließlich ein Leben lang nicht mehr ganz).